österreichische Buchpreis

[Kommentar] Der österreichische Buchpreis 2017

Der Herbst ist für mich Buchpreis-Zeit. Passend dazu, dass mittlerweile die ersten Blätter fallen, wurde die Longlist des österreichischen Buchpreises bekannt gegeben. Nachdem ich immer etwas argwöhnisch den deutschen Buchpreis beobachte, freue ich mich seit dem letzten Jahr besonders auf die heimische Buchpreis-Liste. Dieses Jahr wird der österreichische Buchpreis zum zweiten Mal vergeben. 10 Titel sind für die Longlist nominiert und 3 Titel für den Debütpreis. Im Gegensatz zum deutschen Buchpreis, finde ich die Liste auch dieses Jahr wieder etwas wagemutiger und durchmischter. Wie auch im letzten Jahr, möchte ich euch kurz an meinen ersten Eindrücken (beim Lesen des Klappentextes) teilhaben lassen. Der österreichische Buchpreis- Weiterlesen

Plotten

[Über das Schreiben]: Mein Roman Projekt

The Force-Dunkelheit Bei Instagram mache ich bei der Autorenwahnsinn Challenge im August mit und plaudere darum hin und wieder etwas aus dem (Näh-) Schreibkästchen meines Roman-Projektes. Dort habe ich auch schon verraten, um was es sich überhaupt handelt. Ich schreibe einen Urban-Fantasy-Roman. Auf jeden Fall wird es etwas düsterer, allerdings ohne seltsame Geschöpfe. Die Challenge auf Instagram hat mir viel Spaß gemacht und mich auch zu dem Entschluss geführt, auf meinem Blog noch mehr über das Schreiben zu reden. Vielleicht sei noch allgemein angemerkt, dass ich meistens Gedichte schreibe, aber auch einige Roman-Ideen im Kopf habe. Diese kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen und meistens handelt Weiterlesen

Monatsrückblick Juli 2017

Monatsrückblick Juli 2017

Bücher: 1 mal Gedichte, 3 mal Literatur aus Österreich: Mascha Dabić -Reibungsverluste* Eine Dolmetscherin im Flüchtlingsbereich schildert ihre Arbeit und ihre Perspektive auf das Thema Flucht. Hier findet ihr meine Rezension. Robert Seethaler- Der Trafikant* Es geht um einen naiven Teenager, der 1937, kurz vor der Machtergreifung Hitlers in Österreich, eine Lehre als Trafikant beginnt. (Erinnerung: der Anschluss von Österreich ans deutsche Reich fand im März 1938 statt). Die Stärke des Buches ist, dass der Autor mit dem 17-Jährigen Jungen vom Land, eine unvoreingenommene Identifikationsfigur erschafft, durch die wir die Veränderungen mitverfolgen können. Das Buch eignet sich besonders gut als Schullektüre und wird auch an Weiterlesen

Mascha Dabic - Reibungsverluste

[Rezension] Reibungsverluste- Mascha Dabić

Die Flüchtlingskrise aus der Sicht einer Dolmetscherin Viele Bücher erscheinen derzeit, die das Thema Flucht behandeln. Mascha Dabićs neuer Roman “Reibungsverluste*” behandelt das Thema aus einer kaum behandelten Perspektive: die Sicht der Dolmetscherin. Es geht nicht primär um die Erfahrungen der Flüchtlinge sondern darum, wie jemand aus unserer Gesellschaft,  diese Begegnungen erlebt. Als Dolmetscherin ist die Protagonistin Sprachrohr für diese Menschen, ohne Selbst jedoch am Geschehen beteiligt zu sein. Sie vermittelt das Gesagte zwischen zwei Parteien und versucht dabei möglichst wenig Verluste zwischen der Bedeutung der Sprache zu erzeugen. Sie Selbst hat auch kaum Möglichkeit einen eigenen Kontakt herzustellen. Es sind die Anderen, die durch Weiterlesen

Monatsrückblick Juni

Monatsrückblick Juni

Briefe an junge Autoren: Colum Mc Cann* Das Buch ist eine Sammlung von Briefen an junge Autoren. Entdeckt habe ich es bei Pinkfischs Instagram Account. Als Hobby-Autorin ist das natürlich das Richtige für mich. Es ist aber kein Schreibratgeber im handwerklichen Sinne, sondern es geht viel mehr um das Drumherum. Dabei hat Colum Mc Cann die Absicht, den schriftstellerischen Nachwuchs in diesen Briefen zu motivieren und mit seinen Erfahrungen zu helfen. Es hat mich auf jeden Fall auch darauf neugierig gemacht, was Colum Mc Cann sonst noch schreibt, da ich seine Herangehensweise an das Schreiben sehr schön finde. On the Road: the Original Scroll: Jack Weiterlesen

Wie dramatische Werke entstehen

[Rezension] Wie Dramen entstehen- John von Düffel, Klaus Siblewski

Kennt ihr das Phänomen, dass ihr einem Thema immer und überall wiederbegegnet? Und es geradezu danach schreit, dass man sich damit beschäftigen soll? Mir ging es so mit dem Thema Theater, dass plötzlich überall aufgetaucht ist. Es fing damit an, dass ich viele dramatische Werke gelesen habe, aber auch sonst bin ich dem Thema überall begegnet. Ich fand also Interesse daran mich näher mit dem Thema zu beschäftigen und war mir sicher: das ist ein Thema was vielleicht nicht unbedingt nahe liegt, aber von dem ich viel lernen kann, besonders bezüglich des Schreibens. Ich wollte also wissen, wie Theaterstücke entstehen und wie man dramatische Texte Weiterlesen

Schreiben Autoren Schriftsteller Notizbücher

[Schreiben] Schreiblaunen 01

Und dann ist da noch das Schreiben. Das Schreiben nimmt derzeit leider viel weniger Raum auf meinem Blog ein, als das eigentlich geplant war. Auf Fieberherz, habe ich ihre Aktion „Schreiblaunen“ entdeckt, wo man einfach ganz ungezwungen hin und wieder darüber plaudert wie es Einem mit dem Schreiben ergeht. Das ist eine schöne Möglichkeit euch auf dem Laufenden zu halten und mich gleichzeitig mit schreibbegeisterten Menschen auszutauschen. Ihr wisst sicherlich dass ich schreibe, aber bisher keinen konkreten Plan hatte, etwas zu veröffentlichen. Vielmehr ging es mir darum, dass ich an meinem Schreibstil arbeite und teilweise auch einfach nur schreibe, weil es mir Spaß macht und weil ich Weiterlesen

Assia Djebar - Die Frauen von Algier

[Rezension] Die Frauen von Algier – Assia Djebar

Für meine Frauen-Lese-Challenge habe ich mir dieses Mal ein Buch herausgesucht, was mit einem Nicht-Westlichen Hintergrund geschrieben wurde. Assia Djebar hat „Die Frauen von Algier: Erzählungen*“ bereits 1980 geschrieben und stützt sich auf das Algerien der späten 50er bis 70er Jahre. Das Buch beruht auf ihren eigenen Beobachtungen und Erfahrungen. Einen Roman über algerische Frauen zu lesen, war für mich sehr interessant. Es ist auch das einzige Buch einer algerischen Autorin, welches mir einfällt- zumindest auf Deutsch. Wer jetzt aber nette orientalische Geschichten erwartet, den muss ich leider enttäuschen, denn dieses Buch ist ziemlich heftig in seiner Intensität. Hintergrund: Algerien wurde im letzten Jahrhundert durch mehrere schwere Kriege Weiterlesen

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[Anzeige] Hörbuch-Rezension: Am Ende bleiben die Zedern- Pierre Jarawan

Wie kommt man am besten aus einer Lese-Flaute heraus? Zu müde? Zu gestresst? Einfach keine Lust zum Lesen? Für mich ist ein gutes Rezept, einfach ein Hörbuch anzuhören. Und Hörbücher sind genial um alle Bücher kennenzulernen, auf die man neugierig ist, aber irgendwie dann doch nicht lesen will. Kennt ihr dieses Gefühl? Dieses Gefühl hatte ich bei „Am Ende bleiben die Zedern“ von Pierre Jarawan. Denn derzeit beschäftige ich mich viel mit Literatur von Frauen und dann sind auch noch so viele andere Bücher auf meiner Leseliste: Klassiker, Neuerscheinungen…. dass dieses Buch ziemlich weit hinten steht. Und auf der anderen Seite, war ich aber total Weiterlesen

Frauen Challenge Teil 2 Weltliteratur von Frauen

Frauen Lesechallenge 2017: Teil 2 Weltliteratur von Frauen

Meine Lieben, Jetzt geht es in die zweite Runde. Ich freue mich, wie schön die erste Runde gelaufen ist und liebe jede einzelne Rückmeldung und Rezension. Zur Erinnerung: Hier findet ihr nochmal einen Beitrag worum es genau geht und auch den Plan für das ganze Jahr. Kurz zusammen gefasst für alle die neu dabei sind: In der Frauen-Lese-Challenge geht es darum Literatur von Frauen zu stärken und mehr Aufmerksamkeit zu schenken, da es noch immer so ist, dass Frauen es schwerer haben, sich in der Literatur durchzusetzen. Dazu gibt es von mir pro Quartal ein Thema, zu dem wir Bücher lesen werden. Im 2. Quartal 2017 Weiterlesen

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