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[Lyrik] Wüstennächte

[Lyrik] Wüstennächte

Weicher warmer Sand in meinen Händen
Rinnt wie in der Sanduhr auf die Dünen zurück
Tausende kleine Körner singen vom Ende
Und davon wie alles begann
Und davon was je sein wird
Und davon wie alles ist
Sie flüstern meinen Namen
Den meiner Seele
Der der verborgen liegt
So bleib doch
So bleib doch bei uns
So bleib in den Wänden der Wüste
Du willkommener Gast
Wanderin und Bewunderin der Stille
Hast doch nicht etwa gedacht,
dieser Boden wäre nicht für dich gemacht
Das Versprechen der Ewigkeit liegt hier im Sande
Greif nur zu
Greif nach dem Unmöglichen
Greif nach den leuchtenden Sternen
In der niemals vergehenden Wüstennacht
Und hinter den Dünen liegt ein fruchtbares Tal mit Palmen und Brunnen.
Wo jeder Bewohner sorgsam über die Fremden wacht

(c) Wortlichter – Anja J.

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