[Rezension] Warum ein Leben ohne Goethe sinnlos ist

Ein Leben ohne Goethe? An Goethe kommt niemand vorbei. Wir begegnen ihm als Pflichtlektüre an der Schule oder an der Uni. Im Rahmen von Zitaten, Essays oder sonstigen Unterhaltungen begegnet man ihm immer wieder. Oft ist er, als der größte Dichter Deutschlands, berühmt und gefürchtet. Er strahlt für die meisten Bürger eine ungeheure Ehrfurcht und Unnahbarkeit aus. Stefan Bollmann nimmt uns mit in die Zeit von Goethe und zeigt den Dichter von einer ganz privaten Seite. Zu Unrecht ist dieses Buch teilweise unter der Kategorie Ratgeber eingeordnet. Vielmehr handelt es sich um eine Biographie, die sich anstatt mit Jahreszahlen, mit der Gedankenwelt, den Lebensabschnitten und Weiterlesen

[Rezension] Heinreich Heine- Die Harzreise

Eine bittere aber humorvolle Satire über den Harz Heinrich Heine nimmt uns mit auf seine Harzreise* und hält dabei kein Blatt vor den Mund. Wir starten in Göttingen und folgen dann Heine über den Brocken bis nach Weimar. Dabei begegnen wir nicht nur allerlei Menschen und Ortschaften, sondern bekommen auch einen Einblick, was Heine von Ihnen hält. Sein Blick ist detailreich, kritisch und ironisch. Er nimmt alle Städte und Dörfer aufs Korn, hat aber viel für die Natur übrig. Mit romantischen Blick und scharfer Schreibfeder, erleben wir die Harzreise als Reisebericht der besonderen Sorte. Leicht und locker baut Heine auch immer wieder Gedichte in den fließenden Text Weiterlesen

[Rezension] Eine Hand voller Sterne- Rafik Schami

Das ausgewählte Buch ist von Rafik Schami- ein syrischer Autor, der im Exil lebt und in seinem Buch Eine Hand voller Sterne: Roman* welches bereits in den 80er Jahren erschien, vom Leben der Kinder in Syrien erzählt. Rafik Schami lebt bereits seit 1971 in Deutschland und ist ein meisterlicher Geschichtenerzähler in der orientalischen Tradition. Ein Junge der kindlich unvoreingenommen, die Welt entdeckt Es geht um einen 14 Jährigen Bäckersjungen, der in Damaskus aufwächst und gerne Journalist werden möchte. Das Buch ist als Tagebuch aus der Perspektive des Jungen geschrieben und erzählt von seinem Alltag. Dabei besticht das Buch vor allem mit der kindlichen Offenheit und Naivität. So schreibt Weiterlesen

Rezension: Als wir träumten- Clemens Meyer

Einer meiner Lieblingsautoren, ist Clemens Meyer. Er schafft es auf imposante Weise meisterhaft mit Sprache umzugehen und dabei absolut tiefgründige Geschichten zu erzählen, die die Leser sprachlos zurücklassen. In „Als wir Träumten“ widmet er sich der Jugend in der Wendezeit in der DDR. Eine orientierungslose Jugend in der Wendezeit Deutschlands Klappentext: „Nach den Kinderspielen kommen die Kämpfe: Rico, Mark, Paul und Daniel wachsen auf im Leipzig der Nachwendejahre, zwischen Autoklau, Alkohol und Angst, zwischen Wut und Zerstörung. Jede Nacht ziehen sie durch die Straßen. Sie feiern, sie klauen, sie fahren ihr Leben gegen die Wand. Sie sind frei und dem Leben ausgeliefert. Mit direkter, wütender, sensibler und Weiterlesen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...